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Morgens hieß es für die ersten um 6:00 Uhr Abfahrt in die Fährte: Kim & Alpha. Draussen auf dem Fährtengelände herrschte genau das Wetter, was vorhergesagt wurde: Windgeschwindigkeiten von knapp 60km/h. Das Gelände selber war in Ordnung, der Fährtenrichter auch, lästig war lediglich die Kälte, die der stürmische Wind mit sich brachte... Kim loste leider die letzte Fährte, so musten wir sehr lange warten, da wir in einer 8er Gruppe waren. Man musste zudem mit jeder Fährte mehr, eine immer weitere Strecke zu seiner eigenen Fährte laufen. So warteten wir und gingen dann als es Zeit war tapfer los, als uns auch schon der russische Teilnehmer entgegenkam: Abbruch - Fährte am Winkel verloren und nicht mehr wiedergefunden. Als wir über den Hügel kamen, war ich etwas überrascht, als ich sah, dass die letzte Fährte im Weizen lag. Nach der Anmeldung beim Fährtenrichter wurde es ernst: Abgang, eine saubere und ruhige Suche, dann verharrte Alpha, suchte mit dem Kopf etwas irritiert nach hinten zurück und lief dann aber weiter. Der erste Gegenstand war weg. Im weiteren Verlauf suchte Alpha recht ordentlich, vergewisserte sich aufgrund des immer noch sehr starken Windes nach einem Winkel, vollbrachte aber die Fährte im Großen und Ganzen fehlerfrei bis zum Schluss. Bei der Bewertung bemängelte der Richter ein kurzes Aufmachen des Fanges, sowie das einmalige hin- und herlaufen nach dem Winkel und klar: der fehlende erste Gegenstand. Verbleiben heute leider nur 88 Punkte. Bei Conni auf der Fährte verlief es ganz ähnlich: der Wind war wenige stunden später immernoch so stark. Conni loste gleich die erste Fährte, so dass man nicht wirklich Zeit hatte, um nervös zu werden ;-) Quatsch - Conni doch nicht ! Ach übrigens: Conni hat heute Geburtstag !!! Nun denn, Abgang ok, Fährte sauber abgesucht, Winkelarbeit war i.O. lediglich die Gegenstände etwas zögerlich verwiesen. Der Richter hier bemägelte ebenfalls ein kurzes Aufmachen des Fanges, sowie die "Belästigung" der Gegenstände. Verbleiben 90 Punkte. Der Richter legt sehr viel Wert auf sauberes Verweisen, sowie das der Fang immer geschlossen bleibt. Weiter im Stadion, da war es zwischenzeitlich sehr interessant: Wolfgang absolvierte mit seinem Obi den Schutzdienst der "besonderen" Art: revieren nach dem Helfer war ok, Stellen & Verbellen ebenfalls, Abrufen ging schief, da kam der Hund selbständig. Flucht weg vom Versteck, Rücktransport und Überfall waren auch ohne Beanstandung, dann die lange Flucht... Obi kommt recht schnell, kriegt den Arm grad noch zu fassen, schleudert den Helfer zu Boden, der dann vor lauter Schreck den Arm ablässt und zum Richter geht. Hund geht zum Hundeführer, beide kommen zum Richter, es wird nicht weitergemacht, weil der Helfer es mit der Angst zu tun bekommen hat !!! Kurze Besprechung zwischen Richter,Helfer und Hundeführer. Dann die Richterbesprechung: 93 Punkte. Heute Spätnachmittag kommt Wolfgang dann noch in B dran, dann ist es für heute vollbracht. Robert war im Anschluß in der Unterordnung dran. Eine sehr ordentliche Arbeit, die leider mit einigen kleinen Fehlern behaftet war. Aber: Kleinvieh macht auch Mist - 90 Punkte. Robert konnte alle Beanstandungen des Richters nachvollziehen und war auch mit der Bewertung einig. Auch er muß heute Nachmittag nochmal ran: Schutzdienst. Wann genau ? wird schwierig, da sie jetzt schon im Stadion knapp 1,5 Std. hinterher sind...
So, das war's fürs Erste... weitere Bilder und Berichte folgen ;-)
Eure Auslandskorrespondentin Vicky ;-))
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